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Ein Blick unter die Oberfläche

  • 29. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit


Ich stehe am Strand, die Kamera in der Hand, die Schuhe baumeln am Kamerarucksack neben dem Stativ. Ich atme tief ein, rieche die salzige weiche Luft, spüre den Windhauch auf meinen Wangen, die mal wieder ein bisschen vor Begeisterung glühen. Vor mir das Meer, der weite freie Horizont, Wellen brechen am Strand. Ich spüre den kühlen aber weichen Sandboden unter meinen nackten Füßen, eine Welle umspült meine Knöchel. Ich schließe die Augen, um das Gefühl ganz in mir aufzunehmen, alles zu spüren was mich umgibt.



Langsam sinkt die Sonne immer tiefer, die Farben um mich herum verändern sich.



Ich bin dankbar, dass ich all das fühlen und erleben darf. Das ich gesunde Augen habe, die das goldenen Licht der untergehenden Sonne sehen können und überall um mich herum kleine Schätze entdecken. Ich bin gesund, ich kann mühelos auf zwei Beinen laufen, kann meine Zehen im weichen Sand vergraben.Ich habe einen Moment des Friedens, am meinem liebsten Element, dem Wasser. Hier am Meer ist es viel wilder als in den Seen und Tautropfen zu Hause. Es ist frei.




Eine Welle bricht in tausende Tropfen
Eine Welle bricht in tausende Tropfen

Die Zeit steht für einen Augenblick still und dann überkommt mich der Wunsch, all diese Gefühle in Bilder zu packen. Bilder die nicht nur dokumentieren, sondern die Details zeigen, die ich sehe, um zu ihnen zurückzureisen, aber auch weil der Wunsch in mir brennt, es zu teilen. Seelenverwandte zu finden, die sich ebenfalls der Natur verbunden fühlen, sie wertschätzen, genießen und die meine Bilder nicht nur sehen, sondern ebenfalls fühlen können.



Diese Momente sind für mich wertvoll und werden noch wertvoller wenn ich sie mit anderen Menschen teilen kann.


Vielleicht bin ich eine verträumte Seele, die sich in Kleinigkeiten verliert, auf der Suche nach Etwas, dass meine Sehnsucht ganz ausfüllt...



Langsam wird es dunkel, meine Füße werden kalt. Ich ziehe meine Schuhe an, mache ein paar letzte Aufnahmen, bis mich die Dunkelheit einhüllt.

 
 
 

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